Lies Wild Dagga durch deine Welt
Die ganze Seite liest sich durch diese Welt.
✦ Wild Dagga · in einem Atemzug ✦
Katzenhaft und doch sanft wie eine ruhende Löwin — die sinnliche Öffnung, die Begleiterin des Sangoma.

⊹ Der Pfad der Pflanze
⊹ Stimmen der Gemeinschaft
Was die Gemeinschaft flüstert.
Durchschnitt · 178 Stimmen
Verteilung
I bought wild dagga for the first time. Currently smoking my second one. The orange colour is ridiculous! Very surprised it did anything at all! At first there was a kind of lightheadedness not too different from tobacco but more dreamy and long lasting and a mild but noticable euphoria. It is a mood lifter for sure. Beautiful product. Already recommended it to some friends. And the vendor threw in a gift! Thank you so much
Michael
Ritual · 13. November 2025
Such a light beautiful tea, very easy on the palate too. Before I drank it; I was slightly tense, one of those mornings, after drinking, I felt very light (in the best way) and I was able to relax for several hours, all tension gone. I now mix the dagga petals with my morning hibiscus and, wow, 2 very feminine teas who are great for the soul, together or apart. Thank you again dream herbs
Dorit Phipps
Ritual · 24. Januar 2023
Very smooth and potent as an herbal joint. The herbs arrived very fresh. Thank you.
Jareth
Ritual · 28. November 2025
Professional attention without having to contact the seller. Fresh and quality product. I also appreciate the gift sample you sent. Congratulations!
Jose Gerardo Beas López
Ritual · 9. Juli 2024
Very great quality product I love the effects of the smoke nice relaxing and sedating
Matty
Ritual · 19. Oktober 2023
Well received.. very happy with the plants to order from you.. I test them in several ways by smoking them, in simple herbal teas or fermenting with kombucha...ect. thank you for the additional gifts...all these plants are very interesting ...of medicinal meditation for well-being....which suit me perfectly at the moment...
stephanie
Ritual · 18. Juli 2023
Magnificent herbals for unwinding at the end of the day!! Fresh and highly relaxing herbs from nature🌿God Bless your remarkable business!! Much love from our family in Pennsylvania💕
Gerri
Ritual · 8. November 2022
Very mellow euphoria, calming and warm
Alyse
Ritual · 11. Juni 2023
Très agréable et effet intéressant pour se détendre.
Sofiane
Ritual · verifizierter Kauf · 22. November 2024
Corresponds well to my expectations. For my part I smoke it and I find it has a pleasant taste
francois
Ritual · 9. November 2024
Good klip dagga, it's relaxing.
Sebastiano
Ritual · 26. Februar 2024
the wild dagga & dagga clip fits the description The delivery was very fast, the items were very well packed, I could only taste this one at the moment. I would do a point on my other purchases as soon as I had tasted everything. Thank you so much to the sellers dreams herbs temple for sharing on a large scale these magnificent plants that mother earth offers us. be blessed. namaste
Shrijani-kumari
Ritual · 3. Juni 2021
Frag den Wald zu Wild Dagga
408 verdaute Bücher, 97.512 indexierte Passagen. Er antwortet dir zu Linien, Synergien, Vorsichtsmaßnahmen, rituellen Variationen.
⊹ HÄUFIGE FRAGEN ⊹
Wir antworten.
Ist Wild Dagga Cannabis?
Nein. Wild Dagga (Leonotis leonurus) gehört zur Familie der Minzgewächse (Lamiaceae), Cannabis zu der der Hanfgewächse (Cannabaceae) — keinerlei botanische Verwandtschaft. Sie enthält weder THC noch CBD noch irgendein Cannabinoid. Sie trägt lediglich den Namen dagga, den sich Cannabis in Südafrika von ihr geliehen hat.
Welche Wirkung hat Wild Dagga?
Die Tradition schreibt ihr beruhigende, sanfte und leicht euphorisierende Empfindungen zu, mit einer sinnlichen Note. Die gespürte Wirkung ist ruhig und leicht — eine Öffnung des Atems eher als ein veränderter Zustand. Sie kann oberflächlich an einen sehr milden Hanf erinnern, doch der Mechanismus ist ein völlig anderer.
Wie bereitet man Wild Dagga als Tee zu?
1 bis 2 Teelöffel getrocknete Blütenblätter in 250 ml sanft siedendes, niemals kochendes Wasser geben (um die 80 °C). 7 bis 10 Minuten ziehen lassen, abseihen, lauwarm trinken. Der Geschmack ist erdig mit einer Minznote, und die Blütenblätter lassen sich ein zweites Mal aufgießen.
Kann man Wild Dagga rauchen?
Ja, das ist der überlieferte Gebrauch der Völker des südlichen Afrika, und fein zerkleinert fügt sie sich schön in eine Rauchmischung ein. Jeder Rauch bleibt reizend für die Atemwege — der Aufguss ist der sanfte Weg, der bei regelmäßigem Gebrauch vorzuziehen ist.
Ist Wild Dagga in Deutschland legal?
Ja. Anders als Cannabis wird Wild Dagga in Deutschland frei als getrocknete Blüte und botanisches Exemplar verkauft. Sie enthält keine kontrollierte Substanz.
Warum nennt man sie dagga?
Dagga ist die afrikaanse Umschrift des Khoikhoi-Worts dachab, das ursprünglich Leonotis leonurus bezeichnete — die Pflanze, die die ersten Völker rauchten, bevor Cannabis ankam. Der Name glitt später zu Cannabis hinüber. Heute sagt man wild dagga, um der Ursprungspflanze ihren Namen zurückzugeben.
Welche Gegenanzeigen hat Wild Dagga?
Zu meiden während Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Allergie gegen Lamiaceae. Vorsicht bei blutdrucksenkenden oder sedierenden Medikamenten, bei niedrigem Blutdruck oder instabilem Diabetes, und vor einer Operation. Mach deine eigenen Recherchen (DYOR).
Hilft Wild Dagga beim Schlafen und Träumen?
Die Tradition nutzt sie als abendliche Begleiterin, um den Eintritt in die Nacht sanfter zu machen, und man schreibt ihr den Ruf zu, Träume einzufärben, ohne von der Wirklichkeit loszureißen. Ein leichter Tee 30 Minuten vor dem Schlafengehen, über einige Nächte, ist der sanfte Weg, sie zu erkunden.
⊹ Kapitel · Fragen ⊹
Frag, antworte, teile.
Eine Frage, eine Antwort — manchmal mehrere Stimmen. Die Gemeinschaft antwortet zuerst; INFUSE ergänzt, wenn es nötig ist.
Noch hat niemand einen Faden zu dieser Pflanze eröffnet. Du kannst es sein — eine echte Frage, eine Anwendung, ein Zweifel, ein Detail.
Anonym, wenn du magst.
In der TiefeBotanik · Phytochemie · Geschichte
### Eine Minze, kein Hanf
Leonotis leonurus ist ein Strauch, der zwei bis drei Meter erreichen kann, mit behaarten, gegenständigen Blättern und röhrenförmigen, zweilippigen, korallorangenen Blüten, aufgerichtet in gestuften Kronen (Dale Pendell, Pharmako/Poeia, S. 220-221). Sie gehört zur Familie der Lamiaceae — den Minzen, wie Salbei, Lavendel und Andorn. Cannabis hingegen ist ein Hanfgewächs (Cannabaceae), Cousine des Hopfens. Die beiden Pflanzen haben keinerlei botanische Verwandtschaft: Nur der Name hat sie eine Zeit lang verwechselt.
Die Blüte ist Frucht einer Ko-Evolution mit den afrikanischen Nektarvögeln, Nektartrinkern mit langem, gebogenem Schnabel, die genau in die Blütenröhre passen. Die Pflanze hat ihren Kelch um den Schnabel des Vogels geformt, und der Vogel seinen Schnabel um den Kelch. Die Pflanze wächst leicht aus Samen und wird heute vor allem als Zierpflanze über ihr Ursprungsgebiet hinaus kultiviert (Pendell, S. 221). Eine Schwesterart, Leonotis nepetifolia („Klip Dagga“), hat sich in den Tropen der ganzen Welt naturalisiert; auf den Antillen nennt man sie Weihnachtsleuchter wegen ihrer Blütenkronen, die brennenden Kerzen ähneln.
### Der gestohlene Name
Die Geschichte des Wortes dagga ist eine der schönsten sprachlichen Fundstücke der Pflanzenwelt. In den Khoe-Sprachen mit Klicklauten bezeichnete dachab eine bestimmte Pflanze: Leonotis leonurus, den Strauch, den die Hirten abends rauchten. Die holländischen Kolonisten schreiben das Wort als dagga nieder, ohne die Pflanze zu ändern. Dann kommt Cannabis an; man raucht es auch, stärker, schneller — und das Wort gleitet zur Neuankömmlingin hinüber. Im 20. Jahrhundert bedeutet dagga im afrikaansen und zulu-sprachigen Gebrauch Cannabis, und Leonotis leonurus muss sich wild dagga nennen, um sich vom Dieb ihres Namens zu unterscheiden.
Der Linguist K. David Harrison (When Languages Die, 2007) zitiert diese Enteignung als Lehrbeispiel: Eine einheimische Sprache benennt eine Pflanze, eine koloniale Sprache leiht sich den Namen und verschiebt ihn, und drei Jahrhunderte später trägt die Ursprungspflanze einen fremden Namen, um sich wiederzuerkennen. Auch deshalb lehnt INFUSE die Abkürzungen „CBD-Äquivalent“, „Weed-Ersatz“, „wie Cannabis, nur legal“ ab: Diese Formeln sperren die Pflanze in die Cousine ein, die ihr den Namen genommen hat.
### Phytochemie — warum das kein Cannabis ist
Die Pharmakologie ist der klarste Beweis. Kein Cannabinoid wurde in der Pflanze isoliert, keine dokumentierte Bindung an CB1- oder CB2-Rezeptoren. Die wichtigsten Wirkstoffe gehören einer völlig anderen Klasse an: den Labdan-Diterpenen.
- Marrubiin — Labdan-Diterpen, geteilt mit dem europäischen weißen Andorn; Profil beschrieben als bronchienerweiternd, schleimlösend und leicht blutdrucksenkend, was den überlieferten Gebrauch bei Atemwegsbeschwerden erhellt.
- Leoleorine A bis J — eine Serie von mindestens zehn Labdan-Diterpenen, in den letzten Jahrzehnten isoliert. Das Leoleorin C zeigt eine moderate Affinität zum Sigma-1-Rezeptor (Ki ≈ 2,9 µM), einem Rezeptor des zentralen Nervensystems — und nicht einem Cannabinoid-Rezeptor.
- Leonurin — Alkaloid, verwandt mit dem des Herzgespanns (Leonurus cardiaca), mit leichtem kardialem Tropismus und gebärmutterkontrahierender Wirkung (daher die Gegenanzeige in der Schwangerschaft).
- Tannine, Saponine, Phenolsäuren, Flavonoide — begleitendes Ensemble.
Wenn die gespürte Wirkung manchmal oberflächlich an einen sehr milden Hanf erinnert, ist das eine phänomenologische Konvergenz ohne pharmakologische Konvergenz: Zwei chemisch verschiedene Pflanzen können durch unterschiedliche molekulare Wege vergleichbare Empfindungen erzeugen. Die Subjektivität der Wirkung sagt nichts über den Mechanismus aus. Wie Dale Pendell schreibt, ist Leonotis leonurus trotz des Namens „wild dagga“ weder Cannabis noch damit verwandt (Pharmako/Poeia, S. 220).
### Was die Studien berichten
Die moderne Forschung bleibt vorläufig und weitgehend präklinisch. Studien berichten von antinozizeptiven, entzündungshemmenden, blutdrucksenkenden, antikonvulsiven, antioxidativen Aktivitäten sowie einer blutzuckersenkenden Wirkung bei der Ratte und einer moderaten Hemmung der Acetylcholinesterase. Die derzeit meistdiskutierte Spur betrifft das bronchienerweiternde Profil des Marrubiins und den Sigma-1-Tropismus der Leoleorine — zwei Richtungen, die sehr weit vom Cannabinoid-Paradigma entfernt sind. Nichts davon stellt einen Wirksamkeitsnachweis beim Menschen dar: Es sind Spuren, keine garantierten Wirkungen. Dale Pendell, der versucht hat, die Wirkungen des Rauchs zu erproben, berichtet von „gemischten und meist wenig spektakulären“ Ergebnissen, wobei eine Person den Rauch jedoch „sehr entspannend und klärend“ fand (Pharmako/Poeia, S. 221).
### Lebendige Linie — Khoisan, Zulu, Xhosa, Sotho
Leonotis leonurus wächst im gesamten südlichen Afrika, von der Kapprovinz bis KwaZulu-Natal. Die Khoikhoi-Hirten und die San-Jäger und -Sammler, deren Anwesenheit auf diesem Land Zehntausende von Jahren zurückreicht, rauchten den dachab allein oder gemischt — eher abendliche Begleiterin als Freizeitdroge. Die Bantu-Völker des südlichen Afrika haben sie später in ihre Volksmedizin aufgenommen: Sude aus Blättern und Blüten gegen Husten, Erkältung und Bronchitis, äußerliche Anwendungen auf Bisse und Stiche, zeremonielles Räucherwerk der Sangomas (Watt & Breyer-Brandwijk, The Medicinal and Poisonous Plants of Southern Africa, 1962; J.F. Sobiecki, A review of plants used in divination in southern Africa, 2008). In den überlieferten Mischungen findet man sie neben Buchu, wildem Rosmarin und Kanna (Sceletium tortuosum), der anderen großen Khoisan-Pflanze.
### Sicherheit
Zu meiden während Schwangerschaft und Stillzeit (gebärmutterkontrahierender Tropismus des Leonurins, unzureichende Sicherheitsdaten). Vorsicht bei niedrigem Blutdruck, instabilem Diabetes, und bei blutdrucksenkenden, blutzuckersenkenden oder sedierenden Medikamenten, deren Wirkung sie verstärken kann. Mögliche Allergie gegen Lamiaceae. Jeder Rauch, welche Pflanze auch immer, reizt die Atemwege: für regelmäßigen Gebrauch ist der Aufguss der sanfte Weg. Leonotis leonurus ist keine bedrohte Art (Rote Liste SANBI: geringste Sorge), doch der Respekt gegenüber den Gemeinschaften und Herkunftsgebieten bleibt eine Wachsamkeit. Diese Seite ist informativ und ersetzt nicht den Rat einer Fachperson für Gesundheit. Mach deine eigenen Recherchen (DYOR).
« Jede Pflanze ist eine Tür. Wild Dagga öffnet auf eine lange Weggemeinschaft — hör ihr mehr zu, als du sie misst. »
Diese Pflanzen sind keine Arzneimittel. Diese Seite bietet keinerlei medizinische Beratung. Wenn du schwanger bist, stillst, in Behandlung bist oder eine besondere gesundheitliche Situation durchlebst, sprich vor jeder Anwendung mit einer Ärztin oder einem Arzt.
