

Ubhubhubhu
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Sieben afrikanische Hüterinnen des tiefen Traums. Die Ubulawu-Familie vereint, was Xhosa, Zulu und Sotho seit Jahrhunderten trinken, um den Traum zu öffnen, der führt und heilt.
Im Zulu, im Xhosa, im Sotho benennt ubulawu jene Pflanzen, die den Traum öffnen. Den großen Traum, in dem die Ahnen sprechen, der führt und der heilt. Man bereitet ihn in der Nacht zu und wartet, bis er kommt.
Wurzeln, Rinden und getrocknete Blätter, jede mit ihrem Gesang (ihrem icaro), ihrer Jahreszeit und ihrem Charakter. Man peitscht sie nach xhosa Art zu einem konzentrierten Aufguss, bis Schaum entsteht, und trinkt vor dem Schlafen. Die Tür öffnet sich oft schon in den ersten Nächten, und solange man sie pflegt, bleibt sie offen.

Drei Ratschläge aus der Zubereitungstradition:
Erstens: beginne mit EINEM einzigen Ubulawu, nicht mit einer Mischung. Lerne zuerst, die Signatur jeder Pflanze zu erkennen.
Zweitens: nimm ihn über 3 bis 7 aufeinanderfolgende Nächte, nicht nur einmal. Der Traum öffnet sich durch Wiederholung, nicht durch Intensität.
Drittens: führe ein Heft. Ein wiederkehrender Traum hat wiederkehrende Motive — erst wenn man sie Nacht für Nacht notiert, werden sie lesbar.
Artikel mit Stimme, die diese Pflanzen weiterführen — Traditionen, Gesten, Linien.