Lies Mexican Tarragon „Yauhtli“ durch deine Welt
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✦ Mexican Tarragon „Yauhtli“ · in einem Atemzug ✦
Sie entfacht das Tonalli neu und bringt die Farben zurück in die innere Landschaft — lebendige, bedeutungsvolle Träume.

⊹ Der Pfad der Pflanze
⊹ Stimmen der Gemeinschaft
Was die Gemeinschaft flüstert.
Durchschnitt · 88 Stimmen
Verteilung
Makes for an excellent delicious tea to promote winding-down or to pleasantly drift into sleep. Nurtures a relaxed yet more present state with a nearly mystical quality to it, especially when consumed in combination with German Chamomile and/or Kanna, perhaps also Mugwort.
Lockhart
Traum · 26. März 2023
A great whole body relaxing tea, add peppermint or passionflower/lemon balm and camomile for a knockout sleepy tea :)
Deko
Traum · 25. Oktober 2024
Mexican tarragon is one of the best experiences I've ever enjoyed. it is Spicy. it has taste. the flavor lasts over time. the dizziness of well-being provides pleasure & satisfaction. really very good. thank you for these Treasures.
Cedric
Traum · 11. April 2022
It's very relaxing and makes me feel euphoric. The flavor is unique, a lemon and aniseed can. I made my grandmother taste, she even almost fell asleep and smelled good By taking this herb I see colors with my eyes closed and I dream very intensely at night. Wonderful and the quality has greatly improved. Perfect for directly calming an anxiety attack or insomnia. Thank you
Nébuleuse
Traum · 15. Dezember 2021
As usual The same comment as last time for the same product. Very good relaxation and a can euphoric! Supe taste well pronounced and unique a lemony can / very slightly aniseed Helps to sleep. Nothing to change or report
Nébuleuse
Traum · 24. Dezember 2021
Un goût plein de plaisir et de lumière aussi bien en infu (80°) que dans les mélanges à rêver 🙏🏽 Super qualité, envoi très soigné et plein d'attention
Frédérique Dassonville
Traum · verifizierter Kauf · 5. März 2026
A very pleasant and aniseed smell. A feeling of soothing on the digestive level. A very popular infusion.
Túyyo
Traum · 12. Mai 2024
The seller is full of good advice and was able to guide me according to my needs. She is a very passionate and caring person. Immediately delivered, immediately tested. This plant in infusion has a very pleasant taste. The products seem to be of quality. Thank you for the lovely gift 🙂 I would not hesitate to recommend it in order to test all these other fabulous and varied plants.
Elodie
Traum · 18. Dezember 2023
Awesome stuff! I had wild dreams
Bruthur
Traum · 1. August 2022
Mexican tarragon mixed with the Indian Mix is my best experience on Dreams Herbs Temple. It never disappoints me. I try to pay tribute to the fellow travelers through whom I was able to discover the plants and whom I no longer see. And I try to salute the Plant And The Sacred Of The Plant Itself To make this experience a worthy, wise and honest experience. Thank you for these Treasures So Rare.
Cedric
Traum · 10. Mai 2022
I believe according to one of the emails of this great friend from Belgium that she really loved mexican tarragon. It doesn't surprise me. Delicious plant with taste, relaxing, euphoric, dreamlike and effective She's super happy anyway. Reliable company and ultra fast delivery even for a shipment outside France (after I do not know at all if it is even further) Thank you again! Much more than satisfied! What fun;
Nébuleuse
Traum · 24. Dezember 2021
Really helped me recover my dreaming!
Deko
Traum · 24. Dezember 2024
Frag den Wald zu Mexican Tarragon „Yauhtli“
408 verdaute Bücher, 97.512 indexierte Passagen. Er antwortet dir zu Linien, Synergien, Vorsichtsmaßnahmen, rituellen Variationen.
⊹ HÄUFIGE FRAGEN ⊹
Wir antworten.
Was ist Yauhtli (mexikanischer Estragon)?
Yauhtli ist der mexikanische Estragon — Tagetes lucida, ein aromatisches Kraut der mexikanischen Hochebenen, das die Azteken als „Wolkenpflanze“ bezeichneten. Im Geschmack nach Anis und Lakritz, trinkst du es als Aufguss, rauchst es, gibst es in den zeremoniellen Kakao. Es ist ein geselliges Kraut, der Träume und des Feierns — schon sein Name bedeutet auf Nahuatl „die sich schenkt“.
Ist Yauhtli ein guter Ersatz für Cannabis zum Rauchen?
Es ist einer der besten Ersatzstoffe für Cannabis und CBD zum Rauchen. Sein Rauch ist mild, süß, aromatisch und verbindet sich mit fast allen rauchbaren Kräutern. Viele nutzen es, um sich von Tabak oder Cannabis zu entfernen und dabei die angenehme Geste zu behalten.
Bringt Yauhtli Träume?
Das ist sein Ruf. Nachts wird der mexikanische Estragon traditionell mit lebendigen, bedeutungsvollen Träumen in Verbindung gebracht — die aztekische Tradition verband ihn mit Ayauh, dem heiligen Nebel der Schwelle. Ein Aufguss oder eine Rauchzeremonie am Abend, vor dem Schlafengehen, ist die verbreitetste onirische Anwendung.
Wie bereitet man einen Yauhtli-Aufguss zu?
Gib etwa 1 Teelöffel (1 g) Blätter in eine Tasse siedend heißes Wasser (~80 °C, nicht kochend). Lass es 5 bis 10 Minuten ziehen, seihe ab. Der Geschmack ist anisig, nach Lakritz, leicht süß. Du kannst die Blätter bis zu dreimal erneut aufgießen.
Kann man Yauhtli rauchen?
Ja. Zerbrösle eine kleine Menge Blätter fein und gib sie zu deiner Rauchmischung. Yauhtli harmoniert mit fast allen rauchbaren Kräutern und mildert das Ganze mit seinen süßen, aromatischen Noten.
Warum war Yauhtli im Kakao der Azteken?
Yauhtli war eine dokumentierte Zutat des Xocoatl, des heiligen Kakaogetränks der Azteken (mit Vanille, Chili, Achiote). Er verstärkt und veredelt den Kakao — ein Verstärker, der der Herzwärme des Kakaos eine kontemplative Präzision verleiht.
Muss Yauhtli frisch sein, um zu wirken?
Ja, das ist der entscheidende Punkt. Die Wirkstoffe des Yauhtli (ätherisches Öl, Cumarine) bauen sich beim Trocknen schnell ab. Material, das älter als ein Jahr ist, verliert fast seine gesamte Wirkung. Deshalb zählen Chargenrotation und Frische genauso wie die Herkunft — INFUSE arbeitet in enger Taktung mit einem Lieferanten aus Puebla.
Woher stammt das Yauhtli von INFUSE?
Aus der Region Puebla in Mexiko, aus 100 % Wildsammlung. Ganze Blätter, im Labor in Frankreich analysiert. Die Angaben zur Lieferkette (Charge, Sammler) werden derzeit bestätigt.
⊹ Kapitel · Fragen ⊹
Frag, antworte, teile.
Eine Frage, eine Antwort — manchmal mehrere Stimmen. Die Gemeinschaft antwortet zuerst; INFUSE ergänzt, wenn es nötig ist.
- Voix anonyme20. Juni
Quelqu'un a-t-il essayé de l'utiliser avec ses clients en thérapie ?
Noch keine Antwort. Du kannst die erste Stimme sein.
In der TiefeBotanik · Phytochemie · Geschichte
### Die Pflanze: Botanik
Yauhtli ist Tagetes lucida Cav., eine stark aromatische Staude aus der Familie der Asteraceae — derselben großen Familie wie die Ringelblumen, Margeriten und die Arnika. Ursprünglich aus Mexiko und Mittelamerika, wächst sie auf den Hochebenen, in voller Sonne, und bildet aufrechte Büschel von 30 bis 80 cm Höhe, gekrönt von gelben bis gelb-orangen Blütenköpfen in dichten Trauben am Ende des Sommers. Die Blätter stehen gegenständig, sind linear-lanzettlich und von kleinen Öldrüsen durchsetzt, die ihren Duft freisetzen, sobald man sie zerreibt. Die ethnobotanische Literatur nennt die Pflanze als besonders häufig in den Bundesstaaten Nayarit und Jalisco (Schultes, Hofmann & Rätsch, Plants of the Gods, S. 58). Man kennt sie unter einer Vielzahl von Namen — mexikanischer Estragon, Duftstudentenblume, glänzende Tagetes, hierba de las nubes, pericón, Mexican mint marigold — und ihr Laub verströmt einen so klaren Anisduft, dass man es in der mexikanischen Küche als Ersatz für den französischen Estragon (Artemisia dracunculus) verwendet, der jedoch einer ganz anderen Gattung angehört.
### Phytochemie
Das chemische Profil des Yauhtli lässt sich in drei Molekülfamilien fassen. Zuerst ein ätherisches Öl, dominiert von Estragol (Methylchavicol), Methyleugenol und Anethol — sie geben den süßen Anis-Lakritz-Geschmack, und dieselben Verbindungen finden sich in Fenchel, Anis und Basilikum. Dann, und hier wird die Pflanze eigentümlich, ein Strauß von Cumarinen: Äskulin, Scopoletin, Herniarin, Scoparon. Schließlich, wie bei der gesamten Gattung Tagetes, Thiophen-Derivate — insbesondere Alpha-Terthienyl —, seltene Verbindungen, die man fast ausschließlich hier findet. Die Analysen weisen zudem Flavonoide (Quercetin, Patuletin), Inosit, Saponine, Tannine und Spuren cyanogener Glykoside nach. Kein Alkaloid wurde aus der Gattung *Tagetes* isoliert (Schultes, Hofmann & Rätsch, Plants of the Gods, S. 58): Es sind nicht die Alkaloide, die die Medizin des Yauhtli tragen, es sind die Cumarine und das ätherische Öl. Ein materieller Punkt, den es zu kennen gilt: Diese Verbindungen bauen sich beim Trocknen schnell ab. Material, das älter als ein Jahr ist, verliert das Wesentliche seines Profils; deshalb zählen bei dieser Pflanze Frische und Chargenrotation genauso wie die Herkunft.
### Was die Studien berichten
Die pharmakologische Forschung zu Tagetes lucida ist noch jung, doch eine Richtung zeichnet sich ab. In vitro und an Tiermodellen (Nagetieren) zeigen Pflanzenextrakte eine Affinität zu GABA-Rezeptoren und serotonergen 5-HT1A-Rezeptoren — zwei zentrale Wege in der Regulation von Angst und Stimmung. Verhaltensstudien an Nagetieren beschreiben eine anxiolytische und leicht sedierende Wirkung, ohne die schwere Sedierung synthetischer Moleküle. Diese Ergebnisse erklären chemisch, warum die aztekische Tradition sie zu den Pflanzen der Ruhe und des Übergangs zählte — doch es bleiben präklinische Daten: Bislang existiert keine umfangreiche klinische Studie am Menschen. Wir stellen es als kohärente Spur vor, nicht als Wirkversprechen.
### Die 25 Leiden des Codex Cruz-Badiano
Der Codex de la Cruz-Badiano (1552) — das älteste erhaltene medizinische Traktat Amerikas, auf Nahuatl vom aztekischen Arzt Martín de la Cruz verfasst und von Juan Badiano ins Lateinische übersetzt — verzeichnet Yauhtli für nahezu fünfundzwanzig Anwendungen: für vom Blitz Getroffene, für Trauer und Kummer, für Sumpffieber, für Störungen des Geistes, für die „Besessenheit durch die Geister des Tlaloc“. Das ist keine Indikationsliste im modernen Sinn — es ist eine Kartografie von Schwellen: Die Pflanze wurde gerufen, wo es galt, etwas zu durchqueren, vom fiebernden Körper bis zur trauernden Seele. Der Codex Florentin von Sahagún (1577) bestätigt dieses doppelte medizinische und rituelle Register, und fünf Jahrhunderte später findet die chemische Analyse der Räuchergefäße des Templo Mayor von Tenochtitlan ihre Signatur in den Opfergaben wieder: dieselbe Pflanze, dieselbe Medizin, wieder aus dem Stein hervorgetreten.
### Der Thron des Xochipilli
Die Statue des Xochipilli — des Blütenfürsten, aztekischer Gott der Künste, der Schönheit, des Tanzes und der heiligen Pflanzen — ist eines der schönsten botanischen Zeugnisse Mesoamerikas. Sein Sockel und sein Thron sind mit art für art identifizierbaren Pflanzen graviert: dem ololiuhqui (den halluzinogenen Samen der Prunkwinde), dem Pilz Psilocybe aztecorum, dem sinicuichi (Heimia salicifolia) — und darunter das Yauhtli. Eine Bestätigung im Stein, datiert auf das 14.-15. Jahrhundert: Yauhtli gehörte zum engen Kreis der Pflanzen, die die Azteken für heilig und entheogen hielten, gemeißelt zu Füßen eines Gottes. Ein oft vergessenes Detail: Eine Varietät von Tagetes erecta — seine orangene Cousine, die Studentenblume — wurde macuilxochitl genannt, „Fünf-Blumen“, und ebenfalls als Erscheinungsform des Xochipilli gehalten (Rätsch, Encyclopedia of Psychoactive Plants, S. 498). Die gesamte Gattung Tagetes gehört zum Pantheon der heiligen aztekischen Pflanzen. Auch deshalb sind es jedes Jahr am 1. November die orangen Blüten der Tagetes erecta — die flores del muerto, „Blumen der Toten“ —, die die Altäre des Día de los Muertos bedecken, um die Seelen zu leiten: Die Tagetes-Linie hat nie aufgehört, Pflanze der Schwelle zu sein.
### Die lebendige Wixárika-Linie — yé / tamutsáli
Die Linie ist nicht nur ein Manuskript aus dem 16. Jahrhundert. Die Wixárika (Huichol), ein Volk der Hochebenen zwischen Nayarit und Jalisco, nutzen Tagetes lucida bis heute unter dem Namen tamutsáli (oder yahutli) — allein, oder zu gleichen Teilen mit den Blättern von Nicotiana rustica (dem Mapacho) gemischt, eine Rauchmischung, die sie yé nennen. Schultes und Hofmann haben die Praxis in den 1960er-70er Jahren aus erster Hand dokumentiert: Die Mischung yé / tamutsáli zirkuliert bei Zeremonien, manchmal begleitet von Peyotl (hikuri), von tesgüino (fermentiertem Maisbier) oder von sotól, und die Wixárika berichten, dass diese Kombinationen „unweigerlich äußerst lebendige Halluzinationen hervorrufen“ (Schultes, Hofmann & Rätsch, Plants of the Gods, S. 58; Rätsch, Encyclopedia of Psychoactive Plants, S. 498). Ohne Peyotl erzeugt die Rauchmischung allein weniger intensive Visionen — Yauhtli wird ausdrücklich als Pflanze zur Unterstützung der Visionen beschrieben, eigenständig, aber ergänzend zum Peyotl. INFUSE erwähnt diese Tradition mit Respekt, vertreibt jedoch nicht die yé-Mischung: Es ist eine lebendige Praxis der Wixárika-Jicareros, kein Produkt.
### Anmerkung zu Estragol und Frische
Ein Wort der Transparenz, weil es zur Pflanze gehört. Das Estragol, das den Anisgeschmack gibt, ist, wie im Fenchel oder Basilikum, ein Molekül, das einem maßvollen, nicht dauerhaft täglichen Gebrauch vorbehalten bleiben sollte: Die toxikologischen Daten beziehen sich auf Dosen, die weit über einem gelegentlichen Teegebrauch liegen, doch das Vorsichtsprinzip bleibt bestehen — man bevorzugt Zyklen der Absicht gegenüber einem durchgehenden Konsum. Es ist dieselbe Logik wie bei den meisten an ätherischen Ölen reichen aromatischen Kräutern. Und ein zweites Wort, zur Frische: Sie ist hier die pharmakologische Signatur des Yauhtli. Die meisten online verkauften Yauhtli haben mehr als ein Jahr zwischen Ernte und Tasse verbracht — ihr ätherisches Öl ist verdunstet, ihre Cumarine haben sich oxidiert. Deshalb sind so viele Erfahrungsberichte enttäuschend. Yauhtli hat fast nichts mit einer Gewürzregal-Pflanze gemein: Es hat alles mit japanischem Grüntee gemein — zuerst die Frische, dann das Terroir.
Quellen: Codex de la Cruz-Badiano (1552) · Codex Florentin von Sahagún · Analysen der Räuchergefäße des Templo Mayor · Schultes, Hofmann & Rätsch (Plants of the Gods, S. 58) · Christian Rätsch (Encyclopedia of Psychoactive Plants, S. 498-503) · Rätsch & Müller-Ebeling (Encyclopedia of Aphrodisiacs, S. 202, 674-675) · ethnobotanische Literatur zu Tagetes lucida und dem GABAergen Weg der Cumarine. Angaben zur Rückverfolgbarkeit werden derzeit konsolidiert.
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Diese Pflanzen sind keine Arzneimittel. Diese Seite bietet keinerlei medizinische Beratung. Wenn du schwanger bist, stillst, in Behandlung bist oder eine besondere gesundheitliche Situation durchlebst, sprich vor jeder Anwendung mit einer Ärztin oder einem Arzt.
